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Offline bis 14? Der Schutz von Kindern im digitalen Zeitalter

Australien gilt als Vorreiter, andere Länder wie Österreich wollen folgen: Ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche scheint für viele die Antwort der Stunde zu sein, um sie vor Online-Radikalisierung, Suchtverhalten und problematischen Inhalten zu schützen. Studien zeigen, dass junge Menschen in sozialen Netzwerken zunehmend mit extremistischen Ideologien, Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen konfrontiert sind. Gerade in Phasen der Identitätsfindung sind Jugendliche anfällig für vereinfachende Weltbilder und digitale Echokammern, in denen Ausgrenzung, Hass oder Verschwörungsdenken normalisiert werden.

Zugleich gibt es immer mehr Hinweise auf die psychischen und sozialen Auswirkungen intensiver Social-Media- und Smartphone-Nutzung. Schlafmangel, Konzentrationsprobleme, Cybermobbing sowie ein erhöhtes Risiko für Angststörungen und depressive Symptome werden häufig damit in Verbindung gebracht.

Doch ist ein Verbot der richtige Weg? Was spricht für, was gegen eine gesetzliche Altersgrenze? Welche weiteren Maßnahmen braucht es, um einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Plattformen zu fördern?

Diskussion mit

Matthias Jax, Projektleiter der Initiative Safer Internet, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT
Daniela Gruber-Pruner, Bundesgeschäftsführerin der Kinderfreunde Österreich; Bundesrätin, SPÖ
Jörg Leichtfried, Staatssekretär für Staatsschutz im Bundesministerium für Inneres, SPÖ

Moderation

Gerhard Marchl, Bereichsleitung Europäische Politik am Karl-Renner-Institut

Projektleitung

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